Smilla kommt aus Russland.

Ein Land voller Weite, voller Extreme und voller Leid – wenn man sich ansieht, wie die Mehrheit der Menschen vielerorts mit Tieren umgeht.

Auch Smilla kann davon berichten, sollte sie doch getötet werden und hat diesen Anschlag auf wundersame Weise überlebt.

Sie kam auf ebensolche wundersame Weise zu mir – zu einer Zeit, in der ich voller Trauer war, über den Verlust meiner geliebten Hündin Cuba.

Smilla kam und war ab genau dem Moment einfach da – präsent aber niemals aufdringlich, still aber niemals gleichgültig, im Hintergrund aber niemals unsichtbar.

Von ihr ging eine wundersame, starke, heilende Ruhe und Kraft aus, die ich vorher so noch nicht erlebt habe.

Sie war da, als ich tagelang nur weinen konnte, sie war da, als ich alles angezweifelt habe, sie war da, als ich dachte, mich komplett verirrt und verrannt zu haben, als die Angst und die Zweifel so gross waren, wie die Wüsten auf unserem Kontinent und so weit wie die Weltmeere.

Sie war einfach da, einfach in meiner Nähe, einfach bei mir – immer. Die ganze Zeit.

Ein Blick und ich konnte wieder tiefer atmen, ein Blick und ich konnte wieder weiter gucken, ein Blick und ich konnte wieder Boden unter meinen Füßen spüren.

Ich habe noch nie zuvor einen Hund erlebt, der so genau wusste, was zu tun ist und der durch seine Blicke so sehr helfen und heilen konnte.

Smilla kann das – und ich bin ihr dafür unendlich dankbar.

Ich wollte ursprünglich einem Hund aus dem Auslandstierschutz ein neues Zuhause geben, ihn retten und damit etwas Gutes bewirken.

Es war genau anders herum – Smilla hat mir ein neues Zuhause gegeben, sie hat mich gerettet und etwas sehr Gutes bewirkt.

Danke!